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Kostenerstattung im stationären Bereich

Kostenerstattung im stationären Bereich

Kostenerstattung im stationären Bereich

Bei der Markteinführung innovativer Medizinprodukte sollte neben der Kostenerstattung im stationären Bereich auch der grundsätzliche Einfluss von Prozeduren und Medizin-Produkten auf die Kosten und den Ertrag einer Klinik beachtet werden.
Dies bezieht sich z.B. auf Liegezeitverkürzungen, Veränderungen des Schweregrades, aber auch interne Prozessabläufe der Klinik.
Die sananet Unternehmensberatung berät Medizintechnik- und Bioscience-Firmen auch bezüglich der Sichtweise ihrer Kunden, also z.B. Kliniken zu Prioritäten bei der Produktbeschaffung und dem Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und dem medizinischen Nutzen.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

Zur Kostenerstattung im stationären Bereich (Klinikaufenthalt > 24h) wird in Deutschland das pauschalisierte DRG System angewendet. Dies hat extreme Auswirkungen auf den Erfolg innovativer Medizinprodukte, da einzelne Prozeduren und Produkte i.d.R. nicht erstattet werden, sondern eine krankheitsbezogene Kostenerstattung stattfindet. Unsere Kompetenz liegt in den Grundlagen des DRG-Systems, dessen patientenindividuelle Berechnung (Grouping) und den krankenhausinternen Abrechnungsmechanismen.

Ertragsmechanismen der Kostenerstattung

Bei der Markteinführung innovativer Medizinprodukte sollte neben der Kostenerstattung auch der grundsätzliche Einfluss von Prozeduren und Medizin-Produkten auf die Kosten und den Ertrag einer Klinik beachtet werden.
Dies bezieht sich z.B. auf Liegezeitverkürzungen, Veränderungen des Schweregrades, aber auch interne Prozessabläufe der Klinik.
sananet berät Medizintechnik- und Bioscience-Firmen auch bezüglich der Sichtweise ihrer Kunden, also z.B. Kliniken zu Prioritäten bei der Produktbeschaffung und dem Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und dem medizinischen Nutzen.

Derzeitige Nutzenargumentation und Auswahl der weiter zu verfolgenden Argumente

Auf Basis der oben betrachteten Nutzenargumente können wir für Sie jeweils eine grobe Beweiskette erstellen und betrachten, ob die nötigen Informationen und Zahlen für einen überzeugenden Beweis des Nutzens oder der Kosteneinsparung vorliegen.

Die Nutzenargumente und deren Beweisbarkeit werden nach zwei Leveln bewertet:

  • Überzeugende, nachvollziehbare Argumentation, aber keine Ertragskalkulation möglich
  • Ertragskalkulation mit Business Case möglich, so dass der Klinik gegenüber die Ertragsverbesserung (möglichst mit klinikeigenen Zahlen) bewiesen werden kann

Die fehlenden nötigen Informationen und Zahlen werden in Hinblick darauf bewertet, wie hoch der Aufwand der Beschaffung ist.
Dies könnte z.B. eine gesundheitsökonomische Studie bedeuten, die weder zeitlich noch vom Aufwand her eine schnelle Lösung verspricht.

Als Meilenstein werden die Argumentationsketten ausgewählt, die eine schnelle, überzeugende Lösung versprechen und daher weiter verfolgt und in Schulungen und Verkaufsunterlagen umgesetzt werden sollen.

Liegezeitanalyse

Für die Nutzenargumentation eines neuen Medizinproduktes ohne direkte Kostenerstattung kann sananet eine retrospektive Analyse der Liegezeitveränderung nach Einführung Ihres Medizinproduktes bei einem Ihrer Krankenhaus-Kunden durchführen.
Anhand der anonymisierten §21 Daten der entsprechenden Patientengruppe werden die Liegezeiten in einem definierten Zeitraum vor und nach der Einführung Ihres Medizinproduktes verglichen. Dies ergibt (gegebenenfalls) eine beweisbare Kosteneinsparung für die Klinik.
Dies setzt die Mitarbeit der Klinik voraus!

Graphik: Kostenerstattung nach DRG-System im stationären Bereich in Deutschland. Kann die „Mittlere Verweildauer“ (mVD) von Patienten durch ein neues Medizinprodukt verkürzt werden, dann ergibt sich für das Krankenhaus ein Kostenvorteil (grünes Dreieck)

Business Cases

Auf Basis der ermittelten Liegezeiten, Zahlen und Daten kann sananet einen Business Case für die einzelnen Nutzenargumente des Medizinproduktes erstellen.
DRG-Grouping verschiedener Patienten als Beispiel für die Erstattungssituation.
Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, diese Business Cases als kleines Programm oder Excel-Anwendung zu gestalten, die beim Verkaufsgespräch mit den individuellen Zahlen der Klinik gefüllt werden können.
Diese geben für die Kliniken / Kunden konkrete und nachvollziehbare Werte für die zu erzielende Ertragsverbesserung und damit für den Nutzen der Einführung des Biomarkers.

Kostenreduktion in Anästhesie und Intensivmedizin als Verkaufsstrategie

Die Kosten pro ITS-Tag betragen nach einer Studie ca. 1250 EUR, für ITS-Tage ohne maschinelle Beatmung und 1400 EUR für Intensiv-Liegetage mit maschineller Beatmung. Personalkosten (50%) stellen vor medizinischen Sachkosten (18%) und Infrastrukturkosten (16%) die größten Kostenfaktoren dar.

Therapiekosten zu reduzieren ist für Krankenhäuser sehr attraktiv und ein Kaufanreiz für Medizinprodukte. Hier sind effiziente Abläufe besonders gefragt. Dazu ein kleines Gedankenexperiment: Wenn Sie Ihren Verkaufspreis um 10% senken, dann sind das bei 18% Sachkosten effektiv für die Klinik 1,8% der Kosten. Wenn Sie die Arbeitszeit um 5% senken, dann sind das bei 50% Personalkosten 2,5% effektive Kosten.

Stolzke SUB: Call to Action

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Telefon: +49 (0)451 40 08 300
E-Mail: info@sananet.com

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